Führung der anderen Art

„Schubert-Park – Türkenschanzpark – Strauß-Lanner-Park“

Wiener Parkanlagen als Erinnerungsstätten der Musik-, Kultur- und
Lokalgeschichte

Zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Währing nach Döbling

Samstag, 3. Oktober 2020, 10.30 Uhr
Treffpunkt: Eingang zum Schubert-Park gegenüber der Häuser Währinger Straße 140 und 142 zwischen den Straßenbahn-Stationen „Martinstraße“ und „Aumannplatz“ (Linie 40, 41)
Leitung: Dr. Helmut Kretschmer

Eingangsbereich zum Schubertpark in Währing

Die Mozartgemeinde Wien lädt diesmal zu einer Führung der anderen Art
ein. Aus Gründen der Geographie (Länge der Führungsstrecke) ist vorgesehen, einzelne Teilstrecken unserer Führung mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Straßenbahn, Bus) zu absolvieren. Daher ersuchen wir alle an diesem Spaziergang durch Teile von Währing und Döbling teilnehmenden Personen, die über keine Monats- bzw. Jahreskarten verfügen, eine Tageskarte für die Wiener Linien dabei zu haben, die ein mehrfaches Unterbrechen und Umsteigen auf dem vorgesehenen Streckenabschnitt ermöglichen.

Aus organisatorischen Gründen besteht eine beschränkte Teilnehmerzahl
(max. 20 Personen). Wir ersuchen um verbindliche Anmeldungen in der
Zeit zwischen 31. August 2020 bis spätestens 25. September 2020
. Ihre
Anmeldungen können Sie mittels Mail unter info@mozartgemeinde-wien.at
oder telefonisch unter 01-887 40 89 vornehmen. Zwecks möglicher
Kontaktaufnahme ersuchen wir neben der Angabe Ihres Namens auch um
Bekanntgabe Ihrer Mailadresse bzw. Telefonnummer.

Im Mittelpunkt unseres diesjährigen Herbstspazierganges stehen zwei
ehemalige längst zu Parkanlagen umgestaltete Friedhöfe (Währinger
Ortsfriedhof / Alter Döblinger Friedhof)
sowie eine der größten
Parkanlagen unserer Stadt, der Türkenschanzpark.

Ansicht des Währinger Ortsfriedhofs um 1833 (Stich von Michael Aigner)
An den bedeutenden Pianisten
Theodor Hermann von Leschetitzky
(1830-1915) erinnert die
„Leschetitzky-Bank“ im Wiener
Türkenschanzpark

Parkanlagen und Gärten sind Orte der Erholung, sie sind Ruhepole für die Bewohnerinnen und Bewohner Wiens. Diese grünen Oasen sind jedoch mehr als das, sie sind auch Teil der Stadtgeschichte und Orte
der Erinnerung
. Einerseits durch die Tatsache, dass sich an den Stellen der heutigen Parks oft historische Ereignisse zugetragen haben (z.B. die Gegend des heutigen Türkenschanzparks in den Zeiten der Türkenbelagerungen) oder die Areale in früheren Zeiten andere Funktionen hatten (z.B. aufgelassene Friedhöfe). Zum anderen auch, weil von ihrer Namensgebung sowie über die oft zahlreichen an ihren Wegen
aufgestellten Denkmäler auch Geschichte vermittelt wird.
Das größte Denkmal schaffender Künstler, bedeutender Menschen der verschiedensten Wirkungsbereiche, stellt wohl das jeweilige Werk bzw. Wirken dieser Personen dar.

Dennoch helfen Gedenkstätten, Denkmäler, Ehrengräber, Büsten und Gedenktafeln mit,
das Andenken an bedeutende
Persönlichkeiten auch bei jenen Menschen wach zu halten, die dem jeweiligen Werk des Geehrten ferner stehen.